Psychobiophysik

Psychobiophysik

Die Psychobiophysik bezeichnet eine Disziplin, in der sowohl die physikalischen als auch die biologischen und psychischen Phänomene gleichwertig vertreten sind. Der Begriff stammt von Ferdinando Cazzamalli (1887 - 1958), Mitbegründer und früherer Präsident der italienischen Gesellschaft für Parapsychologie (A.I.S.M. = Associazione Italiana Scientifica di Metapsichica). Die Psychobiophysik befasst sich in diesem Kontext hier vorwiegend mit der elektronisch gestützten Biokommunikation und den Mind-Matter-Interfaces (MMI), wie sie in der bewusstseinsbasierten Medizin zum Einsatz gelangen.

 
 

Der Bereich der elektronisch gestützten Biokommunikation umfasst all diejenigen Verfahren, die die intuitiven Fähigkeiten des Menschen nutzen, um in Verbindung mit physikalischen Geräten, Instrumenten oder Software-Programmen die materiefreie Kommunikation zwischen biologischen Systemen oder Bewusstseinsfeldern zu ermöglichen. Es handelt sich dabei um anwenderbedingte, d.h. bedienerabhängige Methoden, bei denen die schöpferische Kraft des menschlichen Bewusstseins das Funktionsprinzips darstellt.

Die dafür eingesetzten elektronischen Mittel (Mind-Matter Interfaces) sind in der äußeren Welt materielle Repräsentanten eines geistigen Prinzips (symbolische Physik), die nur in Verbindung mit dem Operator aktiv werden.

Es sind Konzentrationshilfen, die der Ausrichtung des Bewusstseins dienen, um qualitative Informationen, d.h. Bewusstseinsinhalte empfangen oder übermitteln zu können. Von Bedeutung dabei ist u.a. das in Verbindung mit der jeweiligen Symbolik verbundene Anwendungsritual. Die Einflussfaktoren und Interaktionen im therapeutischen Kontext sind aus dem holistischen Funktionsmodell der elektronisch gestützten Biokommunikation ersichtlich.

 

Auf Grund der von der Wissenschaft durchgeführten Trennung zwischen Geist und Materie können diese Verfahren wissenschaftlich nicht bewertet werden, da die materielle Wissenschaft selbst die geistigen Prozesse vernachlässigt oder sie als nicht existent betrachtet und demzufolge auch kein Bewertungs- oder Begriffssystem dafür hat. Somit gibt es weder in den etablierten Gesetzen der Biologie, der Chemie noch der Physik einen Hinweis auf Geist oder Bewusstsein. Demgegenüber empfinden all diejenigen Menschen, die sich einem ganzheitlichen Weltbild verpflichtet fühlen, die geistigen Prozesse als untrennbaren Bestandteil der menschlichen Wirklichkeit und räumen demzufolge diesen Gegebenheiten einen gleichwertigen, wenn nicht sogar höheren Stellenwert als dem Materiellen ein.
Bereits 1972 schrieb Prof. Dr. Alfred Stelter in seinem Buch “Psi-Heilung, Parapsychologie und Medizin”, dass es jenseits der bekannten physikalischen Welt noch fundamentalere Größen und Wechselwirkungen gibt, die sich nicht aus den uns derzeit bekannten Naturgesetzen ableiten.

Die instrumentellen Methoden nahmen zu Beginn des letzten Jahrhunderts in den USA ihren Anfang und haben im Laufe der Jahrzehnte durch die jeweils vorherrschende Technik entsprechende Modifikationen und Änderungen erfahren. Die dafür gebräuchlichen Bezeichnungen spiegeln den jeweiligen Zeitgeist wider und sind in der Alternativ- und Komplementär-Medizin als Bioresonanz, Radionik, Informations- und Energetische-, Schwingungs- und Virtuelle Medizin bekannt, um nur einige der gebräuchlichen Begriffe moderner bewusstseinsbasierter Medizin zu nennen. Daneben sind die aus dem Englischen stammende Begriffe wie, energy medicine, informational medcine, quantum medicine und psychoenergetics gebräuchlich. Eine einheitliche und allgemein anerkannte Bezeichnung für diese Verfahren gibt es jedoch (noch) nicht.

Heute, zu Beginn des dritten Jahrtausend ist die elektronisch gestützte Biokommunikation  hauptsächlich digital, d.h. ohne aufwändige Geräte und Zubehör - es genügt ein Software-Programm auf CD-ROM sowie das passende Interface. Auch wenn sich die äußeren Repräsentanten der vorherrschenden Technik angepasst haben, so ist die Kreativität des Anwenders nach wie vor gefragt. Ohne Ausrichtung des Bewusstseins läuft in der Kommunikation mit dem Lebendigen gar nichts, auch wenn noch so viele Dioden rauschen und Lichtquanten funkeln.

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